Erfolgsstory: Waldkindergarten Schwanheim
Wie ein Waldkindergarten in Frankfurt mit Famly Transparenz in den Alltag unter freiem Himmel bringt – und dabei keine Zettel mehr verliert.
Wer morgens an der Bank wartet, sieht sie bald ankommen: eine Gruppe Kinder, die sich von dort aus gemeinsam in den Wald aufmacht – um zu schnitzen, zu sägen, durch Matsch zu stapfen und Abenteuer zu erleben. Fünf Stunden lang, bei jedem Wetter. Im Waldkindergarten Schwanheim in Frankfurt gibt es kein Spielzeug, keine Schaufel, keine Aushänge an Wänden. Und genau das war lange Zeit auch das größte Problem: Denn wie informiert man Eltern, wenn es keine Wände gibt?
Ein Kindergarten ohne Wände – und ohne Aushänge
Tina Belotti und Diana Nußeck sind Erzieherinnen im Waldkindergarten Schwanheim. Jeden Morgen treffen sie die Kinder an der Bank, begrüßen sie mit einem Lied und ziehen dann los – auf einen von neun Waldplätzen, die die Kinder selbst aushandeln dürfen. Partizipation ist hier kein Konzept, das im Qualitätshandbuch steht. Es ist der Alltag.
Was ebenfalls zum Alltag gehört: Das Team ist ständig in Bewegung. Von der Bank geht es jeden Morgen los in den Wald – und mittags wieder zurück in die Kita. Zwischendurch wird gefrühstückt, gespielt, geklettert. Und irgendwo dazwischen sollte eigentlich auch noch die Kommunikation mit den Eltern stattfinden.
„In normalen Kitas haben sie Räumlichkeiten und Aushänge“, erklärt Tina. „Das haben wir hier im Wald nicht. Wenn die Kinder an die Bank kommen, müssen wir entweder Zettel verteilen oder es mündlich sagen – dann flutscht ja immer einer durch.“ Das war der Zustand vor Famly.

„Der Prozess war innerhalb von einer Woche abgeschlossen.“
— Tina Belotti, Erzieherin
Der Träger kommt mit einer Lösung
Das Team hatte schon lange auf eine digitale Lösung gehofft und dann brachte der Träger Famly ins Gespräch. „Uns war ziemlich schnell klar, dass wir eine digitale Variante brauchen“, sagt Tina. „Und wir haben den Träger damit quasi bombardiert.“
Das Onboarding verlief reibungslos. Eine Einführungssitzung mit dem Famly-Team reichte, um loszulegen. „Es gab keine blöden Fragen, alle wurden beantwortet, und es war sehr schnell umzusetzen“, erinnert sich Tina. Innerhalb einer Woche war der Datenschutzprozess abgeschlossen, die Kinder waren eingepflegt, die Eltern informiert.
Keine Zettel mehr im Wald verlieren
Was sich seitdem verändert hat, klingt simpel – ist es aber nicht. Denn für ein Team, das den ganzen Tag draußen arbeitet, war Papier nie nur lästig. Es war eine echte Schwachstelle.
„Allein schon das Ein- und Auschecken der Kinder ist für uns eine unglaubliche Erleichterung“, sagt Tina. „Wenn wir den Zettel im Wald verlieren, ist er weg. Bei Famly ist er immer da.“
Diana ergänzt, was das im Alltag konkret bedeutet: Entscheidungen, die morgens spontan fallen – ein anderer Treffpunkt, ein veränderter Abholpunkt, ein kurzfristiger Ausflug – können jetzt sofort kommuniziert werden, ohne Telefonkette, ohne Zettelwirtschaft.

„Besser gestalten können wir jetzt auf jeden Fall die Kommunikation mit den Eltern für die organisatorischen Sachen. Weil es auch oft so ist, dass wir morgens entscheiden, wir fahren jetzt doch mit der Straßenbahn irgendwo anders hin – und so können wir das jetzt kurzfristig organisieren, ohne rumtelefonieren zu müssen.“
— Diana Nußeck, Erzieherin
Transparenz als Versprechen an die Eltern
Der vielleicht größte Wandel betrifft aber nicht die Logistik – sondern das Vertrauen. Eltern, deren Kinder den ganzen Tag im Wald sind, wissen vorher oft wenig davon, was dort eigentlich passiert. Kein Einblick, keine Fotos, keine Rückmeldung bis zum Abholen.
Das hat sich grundlegend geändert. Heute stellen Tina und Diana regelmäßig Fotos in die Neuigkeiten-Rubrik der App – direkt aus dem Wald, ohne Umweg über Drucker oder Schwarzes Brett. Eltern sehen fast täglich, was ihre Kinder erleben. Sie können es nachlesen, wenn sie Zeit haben. Und sie können es mit den Kindern besprechen.

Auch Sen Tran, Mutter eines Kindes im Waldkindergarten, bestätigt das: „Als mein Kind hier anfing, gab es die App noch nicht. Da hat man gar nicht so viel mitbekommen vom Kindergartenalltag. Jetzt mit der App und den ganzen Fotos, die da hochgeladen werden können, ist es richtig schön zu sehen, was die Kinder den ganzen Tag über machen.“
Und weil der Waldkindergarten Familien aus der ganzen Welt betreut, ist die Übersetzungsfunktion von Famly kein nettes Extra. „Das erleichtert uns unglaublich die Kommunikation mit den Eltern, da wir Eltern aus der ganzen Welt haben“, sagt Tina.

„Die Eltern haben mit uns gekämpft um eine Kita-App und waren sehr, sehr froh, dass es dann Famly gab – weil in normalen Kitas Fotos ausgehängt werden. Bei uns ist das alles in der App und sofort da, nicht erst eine Woche später.“
— Tina Belotti, Erzieherin
Ein perfekter Tag – und was dahinter steckt
Auf die Frage, wie ein perfekter Tag im Waldkindergarten aussieht, antwortet Tina ohne Zögern: „Morgens sind die Kinder alle da, gut gelaunt. Die Sonne scheint, alle haben Lust in den Wald zu gehen. Viel gelacht wird. Das gefällt mir besonders gut.“

Was dieser perfekte Tag braucht, damit er möglich ist: ein Team, das sich nicht mit Verwaltungsarbeit aufreibt. Keine verlorenen Zettel. Keine stundenlangen Telefonlisten. Keine Informationen, die nicht ankommen.
Für Tina, Diana und ihr Team ist Famly inzwischen kein Projekt mehr, das man eingeführt hat. Es ist einfach da. So wie der Wald.
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